Programm  März - Oktober 2020

Saalöffnung eine Stunde vor Konzertbeginn, i.d.R. also um 19.00 Uhr

Ein Balg mit Weltgeltung

Samstag, 16. Mai 2020, 20:00 Uhr

VVK & AK: € 26,-/erm. 24,- (Zehntscheuer-Mitglieder 22,-)

Akkordeonale

Ein Balg mit Weltgeltung

ABGESAGT!

Im 12. Jahr als Tournee-Festival quer durch Deutschland unterwegs, ist die Akkordeonale als abendfüllende Liebeserklärung an ein Instrument ein nicht mehr wegzudenkendes Ereignis in der Akkordeon-Szene.

Jeder Jahrgang wirft neue Schlaglichter auf die vielseitige Überraschungs-Box mit den unbegrenzten Möglichkeiten.

Für das Programm 2020 hat Servais Haanen, Spiritus Rector des Festivals, wieder eine bunte Melange zusammengestellt:

Fröhliche Wehmut aus Estland, schottischer High-Speed-Folk und serbischer Tastenzauber, schwedische Vintage Sound Kapriolen und niederländische Klangästhetik, umrahmt vom Schweizer Hackbrett, Saxophon, Querflöte und einer kabarettreifen Moderation.

 

Herzstück aber bleibt die Begegnung der Künstler im steten Wechsel von Soli und Ensemblenummern.

 

Programm 2020:

Tuulikki Bartosik (Estland) ist Absolventin der renommierten Sibelius-Akademie in Helsinki. Schon seit Studientagen interessiert sie die Verbindung von traditionellen Klängen mit modernen Lebenswelten. Ihre Musik variiert von Solokompositionen bis zu Kollaborationen mit diversen musikalischen Weggefährten. Am bekanntesten ist ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der britischen Akkordeonistin, Sängerin und Tänzerin Hannah James im Projekt „Chatterbox“. Auch im Estnischen Nationalen Sinfonieorchester lässt Bartosik von sich hören.

Andrew Waite (Schottland) wurde als Kind durch seinen Großvater mit der Liebe zum Akkordeon infiziert. Das ging so weit, dass er morgens vor der Schule bereits zwei Stunden Akkordeon übte - freiwillig! Mit 13 Jahren trat er in der Royal Albert Hall bei den ersten BBC Folk Proms auf. Waites Musik hat traditionelle schottische, irische und englische Wurzeln, die sich mit Einflüssen aus anderen Genres mischen – wie etwa Gypsy Jazz, Bluegrass, Funk und Klassik. Er ist mit verschiedenen Bands unterwegs, spielte schon mit Sting und dem Royal Scottish National Orchestra.

 Jelena Davidović  (Serbien) konzertiert als Solistin und als Mitglied von Kammerensembles und engagiert sich in zahlreichen Projekten der klassischen, Pop- und Volksmusik. Als Mitglied der „Live Music Now“-Yehudi Menuhin Organisation zeigte sie ihr künstlerisches Engagement auch in humanitären Projekten für Kinder und Menschen mit Behinderung. Unterrichtsaktivitäten sind ihr ebenfalls wichtig. Sie findet, dass ihr Akkordeon mit seinen 15 Kilo kein „männliches“ Instrument ist: „Seien wir ehrlich: wenn man etwas mit Lust und Liebe macht, dann ist nichts zu schwer!“

Alf Hågedal  (Schweden) zeigte bereits früh Talent und Interesse am Komponieren und studierte folgerichtig Komposition (zeitgenössische Klassik). Mit 22 Jahren entdeckte er sein besonderes Interesse am Akkordeon, erlernte es autodidaktisch, um mit 25 erste Versuche zu unternehmen, sich als Akkordeonist zu etablieren. Zwei Jahre später wurde er zum schwedischen "Akkordeonisten des Jahres" gewählt. Hågedal  spielt gerne Kompositionen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert sowie eigene Stücke mit Retro-Touch – mal populär, mal klassisch-operettenmäßig.

 Servais Haanen  (Niederlande) ist ein Meister feiner Klänge und musikalischer Querdenker. Der Organisator der Akkordeonale komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Haanen daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus Neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren.

 Charlotte Ortmann (Deutschland) an Saxophon und Querflöte sowie Christoph Pfändler  (Schweiz) am Hackbrett begleiten und ergänzen das Spiel der Akkordeonkünstler.

www.akkordeonale.de

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