Programm  November 2019 - Februar 2020

Saalöffnung eine Stunde vor Konzertbeginn, i.d.R. also um 19.00 Uhr

Lebendige US-Kultur

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 20:00 Uhr

VVK & AK: € 28,-/erm. 26,- (ZS-Mitglieder 24,-)

Bluegrass Jamboree mit Hoot & Holler/The Price Sisters/Chicken Wire Empire

Lebendige US-Kultur

Bluegrass entstand als mitreißende Folk-Musik in den 1940er Jahren im ländlichen Südosten der USA mit seinen vielen Siedlern aus den keltisch geprägten Ländern und den Nachfahren afrikanischer Sklaven. Neben rasanten Geigenstücken sind Balladen und Elemente von Jazz und Blues zu hören. Weiß und Schwarz verbanden zudem religiöse Gospel und Spirituals, deren Gesangsharmonien bis heute im Repertoire zu finden sind.

Die „BluegrassJamboree!“- Idee, neue bzw. wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem Tour-Programm darzustellen, überzeugt inzwischen seit elf Jahren das deutsche Publikum.

2019 spielen:

Hoot and Holler (Roots Americana), The Price Sisters (Traditional Bluegrass), Chicken Wire Empire (Progressive Grass). Zur großen Abschluss-Session versammeln sich alle Musiker gemeinsam auf der Bühne. Ein Saalbeben ist garantiert! 

Hoot and Holler Albey und Mark Ki­liank­si re­prä­sen­tie­ren per­fekt einen ak­tu­el­len Trend in der US - Roots Music: Clawham­mer Banjo, Flat­pi­cking Gi­tar­re und Old­ti­meFidd­le bieten den ar­chai­sch- akus­ti­schen Tep­pich für neue Songs und ak­tu­el­le Texte des Duos.Mo­der­ni­sie­rer wie Gil­li­an Welch und David Raw­lings sowie die le­gen­dä­ren Ap­pa­la­chen-Ori­gi­na­le RoscoeHol­comb, Doc Boggs und Ola Belle Reed sind die Pole, zwi­schen denen sich die En­er­gie die­ser zwei weit­ge­reis­ten Stra­ßen-Trou­ba­dou­re ent­lädt. 

The Price Sisters Gei­ge­rin Le­an­na Price und Man­do­li­nis­tin Lau­ren Price Na­pier sind Zwil­lin­ge, auf­ge­wach­sen in Ohio, dem au­then­ti­schen Um­feld le­gen­dä­rer Blu­e­grass- künst­ler. Kein Wun­der, dass sie ihre In­stru­men­te meis­ter­haft im sel­te­ner wer­den­den tra­di­tio­nel­len Sound be­herr­schen. Dazu ihre be­son­de­ren Stim­men, un­ge­wöhn­lich und kaum in den meist männ­lich do­mi­nier­ten Bands der Szene zu er­le­ben. Junge Frau­en als Band­lea­de­rin­nen sind im tra­di­tio­nel­len Blu­e­grass immer noch rar. Das Re­per­toire der Price Sis­ters stammt vor­wie­gend aus der gol­de­nen Zeit des Gen­res, mit Songs und äu­ßerst vir­tuo­sen Banjo-, Man­do­li­nen- und Gei­gen­stü­cken. Den Schwes­tern zur Seite ste­hen Lin­coln Hens­ley (Banjo), Matthew Par­sons (Gi­tar­re) und An­d­rew Brown (Kon­tra­bass)

Chicken Wire Empire Blu­e­grass aus Wis­con­sin - weit weg von den Ber­gen des Süd­os­tens der USA. Kein Wun­der, dass es da etwas mo­der­ner und mu­ti­ger wird. Zum ers­ten Mal ist beim Jam­bo­ree eine Band aus der "Jam­grass"-Sze­ne dabei. Mit lan­gen ex­pres­si­ven Soli der Blu­e­grass In­stru­men­te, Ro­ckele­men­ten und mo­der­nem Songwri­ting hat sich die­ser Stil auf ei­ge­nen Fes­ti­vals zum Ren­ner ent­wi­ckelt, ist hier­zu­lan­de aber noch nicht so be­kannt.Die fünf Mu­si­ker haben zu­erst ihre Blu­e­grass-Haus­auf­ga­ben ab­sol­viert und sich dann zu neuen akus­ti­schen Ufern auf­ge­macht. Chi­cken Wire Em­pi­re ist ganz vorne mit dabei, Jam­grass und Pro­gres­si­ve Blu­e­grass wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. 

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