Künstlerarchiv

Frühlingsfest des Keltenfolk

Mittwoch, 10. April 2019, 20:00 Uhr

VVK & AK: € 26,-/erm. 24,- (ZS-Mitglieder 22,-)

Irish Spring Festival

Frühlingsfest des Keltenfolk

Abwechslungsreiches Programm, rund zweieinhalb Stunden Show und gute Laune pur:  mit seinem Anspruch hohes Ni­veau mit bes­ter Un­ter­hal­tung zu ver­bin­den, hat sich das Festival in 19 Jahren kon­se­quent in die Her­zen unzähliger Irish Folk - Fans ge­spielt. Durch beste Verbindungen zu den Szene-Kennern vor Ort wurden im Rahmen des Festivals viele be­deu­ten­de Künst­ler zum ers­ten Mal hier­zu­lan­de prä­sen­tiert. Dabei ver­steht sich der Irish Spring nicht nur als Forum für die rein iri­schen Musiker, son­dern for­ciert immer wie­der reiz­vol­le Be­geg­nun­gen zwi­schen Iren und an­de­ren kel­ti­schen „Brü­dern und Schwes­tern“.

Den Abend er­öff­nen mit Eddie Shee­han und Cor­mac Doyle zwei stur­mer­prob­te iri­sche "Hau­de­gen". Ex­klu­siv für das Festival haben sie ein Spe­zi­al­pro­gramm mit Lie­dern über Aus­wan­de­rung zu­sam­men­ge­stellt, einem jahr­hun­der­te­al­ten Trau­ma der Iren, das heute auch in an­de­ren Tei­len der Welt wie­der bren­nend ak­tu­ell ist. Nach dem enor­men Pu­bli­kums­er­folg beim Irish Spring Fes­ti­val be­kom­men die zwei En­ter­tai­ner so­zu­sa­gen als „Zu­ga­be“ die Ge­le­gen­heit, nun auch eine an­de­re Seite ihrer Kunst vor­zu­stel­len. 

Die vier jun­gen Män­ner der Grup­pe Bo­xing Banjo kom­men aus dem tra­di­tio­nel­len iri­schen Her­zen im Wes­ten Ir­lands. Sie ste­hen für den mu­si­ka­lisch selbst­be­wuss­ten An­satz, die Tra­di­ti­on (bis zu­rück zu den 1920er Jah­ren) wie­der auf­zu­neh­men. Sie wird im Auf­bruch ent­staubt, und nicht min­der en­er­gie­voll im heu­ti­gen Mu­sik­ge­sche­hen als hand­ge­mach­te Al­ter­na­ti­ve zur elek­tro­ni­schen Musik in­ter­pre­tiert. 

Für die Freun­de des Klicks-und Klacks der Step­schu­he wird im Laufe des Abends die iri­sche Tanz-Vir­tuo­sin San­dra Gan­ley aus Mayo mit rhyth­mi­schen Ein­la­gen akus­ti­sche und vi­su­el­le High­lights ein­streu­en. Sie wech­selt mü­he­los zwi­schen dem er­dig-au­then­ti­schen Sean Nos-Stil und den schwe­ben­den Tanz­fi­gu­ren, wie man sie von Ri­ver­dance kennt.

Nach der Pause wer­den die wild-ge­fühl­vol­len Schot­ten von Bre­abach das Pu­bli­kum mit­rei­ßen. Für viele Fans und Kri­ti­ker sind sie die beste Live Band des Gen­res. Völ­lig zu recht wur­den sie kürz­lich zur schot­ti­schen „Band des Jah­res“ ge­kürt. Die Fans des schot­ti­schen Du­del­sacks wer­den hier dop­pelt be­dient: zwei "Piper" in einer Band sind das Mar­ken­zei­chen im ge­wal­ti­gen Sound des Quin­tetts. In ihren mal fu­rio­sen, mal sanf­ten, dich­ten und dann wie­der mit­rei­ßen­den mu­si­ka­li­schen Land­schaf­ten be­geg­nen sich Natur, schot­ti­sches kul­tu­rel­les Erbe und frem­de Klang­wel­ten. Mü­he­los trei­ben sie die Musik voran in die Neu­zeit und sind doch gleich­zei­tig un­ge­mein ar­cha­isch und di­rekt in ihrer Wir­kung.

Zum gro­ßen Fes­ti­val-Fi­na­le stür­men alle Künst­ler ge­mein­sam die Bühne.

www.irishspring.de

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