04.05.

Donnerstag | 20:00 Uhr

Akkordeonale

VVK & AK: € 28,-/erm. 26,- (Vereinsmitglieder 24,-)

Als besonderes Ereignis der Folkszene feiert die Akkordeonale ihr Comeback mit dem Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten: Akkordeon vom Feinsten! Das temperamentvolle wie poetische Programm ist eine einzige Liebeserklärung an die außergewöhnliche Überraschungs-Box. Mit slowenischer Seele, meisterlichem französischem Tastenzauber, afrikanisch gefärbten Chansons über das Leben, diatonischen Barock-Pralinen mit Fußbass und Dudelsack sowie niederländischer Klangästhetik, grooviger Perkussion und einer Moderation mit Kultstatus. Pulsierende Wechsel von Soli und Ensemblestücken und spannende Interaktionen zwischen den Musiker*innen sind das Herzstück jeder Akkordeonale.

 Programm 2023:

Jure Tori (Slowenien) Toris Musik trägt in sich den Duft von Wein und Erde, den Spirit des Mittelmeers, der Alpen und des Balkans. Vielfältig sind auch die Auftrittsorte des Slowenen: unterirdische Kohleminen oder höchste Berggipfel, kleine Dörfer wie große Bühnen. Kein Wiederspruch, wenn die Intimität seines Solo-Akkordeons die Seele berührt, seine kraftvolle Folk-Punkband Orlek die Menge rockt, oder seine Band Tori Tango mit subtilen Kompositionen begeistert. Zudem sind Toris  Kompositionen in verschiedenen Filmen zu hören und Teil des Lehrplans für Akkordeonstudenten.

Aïcha Touré (Gabun)  stammt aus Zentralafrika und lebt in Paris. Die multikulturelle Künstlerin hat einen reichen Werdegang: Stepptanz, Akrobatik, Reit- und Tanztheater, Poesie, Musik, Gesang. Heute widmet sie sich dem Chanson und begleitet sich auf dem Akkordeon. Mit ihrer Musik erschafft Touré eine Verbindung von afrikanischen, lateinamerikanischen und französischen Einflüssen – ihre Lieder erzählen vom Leben im Rohzustand, mit Zärtlichkeit, Nostalgie, Humor und Realismus. Zudem arbeitet sie in zahlreichen Tanz-, Zirkus- und Straßentheatergruppen.

Zabou Guérin  (Frankreich) Die Französin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und sozusagen als Akkordeonistin geboren. Ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern, Swingwalzer ... Guérin spielt, was sie mag. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und unterrichtet. Dass sie mit zentralfranzösischer Tanzmusik aufgewachsen ist, erlebt man besonders bei ihrem Duo Michaud/ Guérin. Außerdem ist Zabou mit ihrer Fado-Pop-Band Madragoa, einer musikalischen Jongliershow und einer Clown-Show unterwegs.

Benjamin Macke  (Frankreich) lernte zunächst Schlagzeug und Jazz-Perkussion bevor er das Diatonische Akkordeon entdeckte und professioneller Musiker wurde. Er spielt außerdem den Basse aux Pieds (Fußbass) – eine belgische Akkordeon-Erfindung. Seine Arbeit ist vielfältig – von traditioneller flämischer Tanzmusik und Bal Folk, Pocket Cinema-Konzerten, Kompositionen für Theater und Stummfilme und Unterrichtstätigkeit bis hin zu einem außergewöhnlichen Musik-Projekt gemeinsam mit seiner Frau: als Macke-Bornauw-Duo spielen sie Barockmusik für Akkordeon und Dudelsack.

 Servais Haanen (Niederlande) ist ein Meister feiner Klänge und musikalischer Querdenker. Der Organisator der Akkordeonale komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus.  Schon lange arbeitet Haanen daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus Neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren.

Birgit Bornauw (Belgien) an Barock-Dudelsack und Violine sowie Cellistin Johanna Stein (Deutschland) begleiten und ergänzen das Spiel der Akkordeonkünstler.

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