25.04.

Donnerstag | 20:00 Uhr

Akkordeonale

VVK & AK: € 28,-/erm. 26,- (Vereinsmitglieder 24,-)

Wenn Servais Haanen zur Akkordeonale bittet, ist eines gewiss: Es wird ein Fest! Seit 2009 versammelt der Niederländer alljährlich Musiker und Musikerinnen aus unterschiedlichsten Ländern zu einem Ensemble-Mix quer durch viele Stilarten. Ob traditionell oder zeitgenössisch, folkloristisch, klassisch, jazzig – das Programm voller Temperament und Poesie ist eine einzige Liebeserklärung an das Instrument der unbegrenzten Möglichkeiten. Feinsinnige nordische Glanzlichter, atemberaubende serbische Virtuosität, leidenschaftliche mediterrane Canzoni, unkonventionelle österreichische Jazz-Perlen, niederländischer Klangästhetik, Flügelhorn und Harfenspiel sind die Zutaten des diesjährigen Festivals.

Das Programm 2024:

Irene Tillung (Norwegen) - Die Akkordeonistin und Komponistin ist in klassischer Musik ausgebildet, spielt aber auch seit Jahren traditionelle Musik und Volksmusik. Neben ihrer eigenen Musik schrieb sie für Theater, Film und Fernsehen, Radio-und Symphonie-Orchester und komponierte ein Auftragswerk für das Festival Vossa Jazz 2021. Sie hat ihr eigenes zehnköpfiges Ensemble, ein Duo mit dem Saxophonisten Tore Brunborg und spielt u.a. mit der Folksängerin Eli Storbekken.

Djordje Davidovic (Serbien) – Schon als Dreijähriger bettelte Klein-Djordje seine Eltern an, ihm ein Papp-Akkordeon zu basteln. Als er bald ein echtes Instrument bekam, war er kaum groß genug, um es zu halten. Heute lebt er in Wien, seine musikalischer Weg ist gepflastert von mittlerweile 30 ersten Preisen bei internationalen Akkordeonwettbewerben. Regelmäßig konzertiert er als Solist, mit Orchester und als Kammermusiker in Asien, Amerika und Europa, spielt mit verschiedenen Ensembles für neue Musik oder diversen bekannten Balkan-Musikern.

Marcello Squillante (Italien) - Der ausgebildete Akkordeonist und Sänger ist Mitbegründer der Band Ars Nova Napoli, deren Repertoire von der Musik Kampaniens über apulische Pizzica, sizilianische Serenaden, neapolitanische Klassiker, kalabrische Tarantellas bis hin zum griechischen Rembetiko reicht. Trotz unzähliger gespielter Festivals glaubt Marcello mit Überzeugung an die Bedeutung der Straßenkunst als Mittel zum Teilen der Popkultur und des freien künstlerischen Ausdrucks.

Paul Schuberth (Österreich) - Seine Ausbildung am Akkordeon startete bereits im Alter von sieben Jahren, wenig später gefolgt von Klavier und Komposition. Stets haben ihn unkonventionelle Akkordeonmeister*innen wie z.B. die Gruppe Accordion Tribe inspiriert – was seine Neigung zum Improvisieren und Komponieren anspornte. Eine ganz eigene Mischung aus klassischer Musik, Jazz und experimentellen Klängen entstand. Zu seinen Lieblingsprojekten gehören sein Duo mit dem tschechischen Geiger und Sänger Tomáš Novák und das trio akk:zent.

Servais Haanen (Niederlande) ist ein Meister feiner Klänge und                                                                            musikalischer Querdenker. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Haanen daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus Neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit  und Komponistentätigkeit für Musiktheater und Dokumentarfilm bringt er unterschiedlichste Ideen ein.

Kaya Meller (Polen) an der Trompete  und Esther Swift (Schottland) an der Konzertharfe begleiten und ergänzen das Spiel der Akkordeonkünstler.

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