24.05.

Dienstag | 20:00 Uhr

Akkordeonale

Tournee leider komplett abgesagt!

Ein Balg mit Weltgeltung

Als Tournee-Festival quer durch Deutschland unterwegs, ist die Akkordeonale als abendfüllende Liebeserklärung an ein Instrument ein nicht mehr wegzudenkendes Ereignis in der Akkordeon-Szene und sonstigen Folkkreisen. Jeder Jahrgang wirft neue Schlaglichter auf die vielseitige Überraschungs-Box mit den unbegrenzten Möglichkeiten.

Für das Programm 2022 hat Servais Haanen, Spiritus Rector des Festivals, wieder eine bunte Melange zusammengestellt: Innovative Weltmusik voller Lebenslust, schottischer High-Speed-Folk und meisterlicher französischer Tastenzauber, schwedische Vintage Sound Kapriolen und niederländischer Klangästhetik mit der besonderen Färbung von dynamischem Schweizer Hackbrett, groovigem Flügelhorn und einer kabarettreifen Moderation.
Herzstück des Abends aber bleibt die Begegnung der Künstler im steten Wechsel von Soli und Ensemblenummern.

Programm 2022:

Cathrin Pfeifer (Deutschland) Die deutsche Kosmopolitin integriert Spuren aus den verschiedensten Regionen der Welt in ihr ganz eigenes musikalisches Konzept, das weder komplexe Rhythmen noch jazzige Arrangements und Improvisationen auslässt. Geographische und stilistische Quellen verselbständigen sich in ihren Kompositionen derart, dass man deren eigentliche Herkunft mitunter nicht mehr verorten kann. Ihr Publikum fasziniert sie mit ihrer ganz eigenen ungewöhnlichen Art, Klänge aus dem Akkordeon zu holen, ob solistisch, mit ihrem Trio Trezoulè, oder in diversen Musikprojekten.

Andrew Waite (Schottland) wurde als Kind durch seinen Großvater mit der Liebe zum Akkordeon infiziert. Das ging so weit, dass er morgens vor der Schule bereits zwei Stunden Akkordeon übte - freiwillig! Mit 13 Jahren trat er in der Royal Albert Hall bei den ersten BBC Folk Proms auf. Waites Musik hat traditionelle schottische, irische und englische Wurzeln, die sich mit Einflüssen aus anderen Genres mischen – wie etwa Gypsy Jazz, Bluegrass, Funk und Klassik. Er ist mit verschiedenen Bands unterwegs, spielte schon mit Sting und dem Royal Scottish National Orchestra.

Zabou Guérin  (Frankreich) Die Französin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und sozusagen als Akkordeonistin geboren. Ob als Solistin oder in Bands, ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern, Swingwalzer ... Guérin spielt, was sie mag. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und unterrichtet. Dass sie mit zentralfranzösischer Tanzmusik aufgewachsen ist, erlebt man besonders bei ihrem Duo Michaud/ Guérin. Außerdem ist Zabou mit ihrer Fado-Pop-Band Madragoa, einer musikalischen Jongliershow und einer Clown-Show unterwegs.

Alf Hågedal  (Schweden) zeigte bereits früh Talent und Interesse am Komponieren und studierte folgerichtig Komposition (zeitgenössische Klassik). Mit 22 Jahren entdeckte er sein besonderes Interesse am Akkordeon, erlernte es autodidaktisch, um mit 25 erste Versuche zu unternehmen, sich als Akkordeonist zu etablieren. Zwei Jahre später wurde er zum schwedischen "Akkordeonisten des Jahres" gewählt. Hågedal  spielt gerne Kompositionen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert sowie eigene Stücke mit Retro-Touch – mal populär, mal klassisch-operettenmäßig.

 Servais Haanen (Niederlande) ist ein Meister feiner Klänge und musikalischer Querdenker. Der Organisator der Akkordeonale komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Haanen daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus Neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren.

Kaya Meller (Polen) am Flügelhorn sowie Christoph Pfändler (Schweiz) am Hackbrett begleiten und ergänzen das Spiel der Akkordeonkünstler.

 

www.akkordeonale.de

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