MoZuluArt
„Machen wir was mit Mozart“ – mit diesem Satz von Ramadu, dem Leadsänger der A-cappella-Formation Insingizi, begann vor über 20 Jahren ein außergewöhnliches Projekt. Ende der 1990er-Jahre führte die Musik die drei Sänger Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu aus Simbabwe nach Österreich, wo sie auf den klassisch ausgebildeten Pianisten Roland Guggenbichler trafen – einen Musiker mit großer Leidenschaft für Mozart. Als MoZuluArt verbinden die vier scheinbar gegensätzliche Welten: traditionelle afrikanische Vokalkunst und die Klangwelt Mozarts sowie anderer Meister der Klassik. Das Ergebnis ist ein überraschend stimmiger Dialog zwischen Kulturen: rhythmisch pulsierend, voller Leichtigkeit und gleichzeitig geprägt von der Präzision und Klangfülle der westlichen Klassik. Dabei entsteht eine musikalische Sprache, die anspruchsvoll und emotional tief bewegend ist. In Österreich genießt das Quartett große Anerkennung –2024 etwa gab es auf Einladung von Startenor Rolando Villazón umjubelte Konzerte bei der renommierten Mozartwoche Salzburg.