Künstlerarchiv

Viel besser als sein Ruf

Donnerstag, 18. Mai 2017, 20:00 Uhr

VVK & AK: € 22,-/erm. 20,- (ZS-Mitglieder 18,-)

Akkordeonale

Viel besser als sein Ruf

Schon längst hat das viel geliebte und oft verkannte Akkordeon aus seiner missachteten Nische herausgefunden und beweist seine Vielseitigkeit in vielen Genres: nicht nur in der Volksmusik oder im Folk, auch in Rock, Pop, Klassik und Jazz ist es mittlerweile zu Hause.

Die Akkordeonale bietet Jahr für Jahr ein Programm in dem der Reichtum der klanglichen Möglichkeiten dieses weltweit verbreiteten Instruments bestens zur Geltung kommt.

Zum neunten Mal hat der Niederländer Servais Haanen Musiker aus verschiedensten Ländern um sich versammelt. Kennzeichnend für die Akkordeonale ist die Begegnung der Musiker in einem lebendigen Wechsel aus Solos und Ensemblestücken.

 

Stefan Straubinger (Deutschland) spielt bayerische Grooves auf dem Bandoneon. Er beschäftigt sich auch mit traditionellen Klängen aus Österreich, dem Balkan und dem Orient. Zudem ist der Multi-Instrumentalist (Drehleier, Tenorhorn, Steirische Harmonika) auch mit Schrammelmusik, Bordun-, Mittelalter- und Renaissancemusik vertraut.

 

Alevtina Nikitina (Russland) kommt aus Pskov an der Grenze zu Estland. 2014 hat sie ihr Studium am Rimsky-Korsakov Konservatorium/St. Petersburg abgeschlossen und bereits viele nationale wie internationale Akkordeonwettbewerbe gewonnen. Ihr Instrument ist das Bajan, die osteuropäische Variante des chromatischen Knopfakkordeons, mit dem sie am liebsten russische Volksmusik und Klassik interpretiert.

 

Laurent Derache (Frankreich) studierte an mehreren Konservatorien und Akademien Akkordeon, Jazz, Harmonielehre, Improvisation und Komposition.

Er begleitete diverse Chansoniers, spielt viel für Theater und vor allem im eigenen Laurent Derache Trio. Seine musikalischen Inspirationen fand er u.a. bei Keith Jarrett, Chick Corea, Miles Davis, Dire Straits, Supertramp, aber auch bei Bach und Ravel.

 

Rinah Rakotovao (Madagaskar) entdeckte erst im Alter von 23 Jahren das Akkordeon für sich, nachdem er zuvor die Kabôsy-Kastengitarre und Perkussionsinstrumente spielte. Mittlerweile  ist das Akkordeon auf Madagaskar vom Aussterben bedroht, da es nur noch wenige bespielbare Instrumenten gibt (teils 100 Jahre alt). Als Autodidakt spielt Rinah die traditionelle Betsileo (Musik mit Ursprung in Südostasien) und madagassische Volksmusik.

 

Servais Haanen (Niederlande) ist der Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren.

 Das schottische Duo Twelfth Day (Catriona Price/Geige, Gesang und Esther Swift/Harfe, Gesang)begleitet und ergänzt das Programm mit sehr eigenständigem atmosphärischen Folk.

www.akkordeonale.de

 

 

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