Künstlerarchiv

Öffentliche Preisverleihung mit Auftritten der Preisträger

Samstag, 22. November 2014, 19:30 Uhr!!!

VVK & AK: € 18,-/erm. 16,- /ZS-Mitglieder 10,-

"Ravensburger Kupferle 2014" an RURA und THEATRE DU PAIN

Öffentliche Preisverleihung mit Auftritten der Preisträger

2014 erhalten die schottische Folkband „Rura“ aus Glasgow sowie das in Bremen ansässige Musikkabarett „Theatre du Pain“ die mit jeweils 3000,- Euro dotierte Auszeichnung. Verliehen werden die Preise am 22. November in der Zehntscheuer Ravensburg, finanzielle Unterstützung erfährt der Verein dabei von der Oberschwabenhallen GmbH, der Kreissparkasse Ravensburg, der Brauerei Max Leibinger sowie der Bausch GmbH.

Die prämierten Künstler sind an diesem Abend live zu erleben!

Die jungen Mitglieder des Quintetts „Rura“ führen den allseits bekannten Folk ihrer Heimat in eine neue Dimension. An ihren Instrumenten bestens ausgebildet, entfachen die fünf Männer eine heftige Brise schottischen Windes. Angetrieben von den scharfen Tönen des schottischen Dudelsacks und kraftvoller Geige, machen sie der ursprünglichen Tanzmusik gehörig Dampf. Gleichzeitig ist die Musik komplex und spannend arrangiert. Ihr Auftritt in der Zehntscheuer brachte die Besucher aufgrund seiner Vielseitigkeit und ungeheuren Intensität zum Schwärmen, auch die Jury zeigte sich entsprechend beeindruckt.

Im Bereich „Wort“ zeichnet die Zehntscheuer in diesem Jahr ein Ensemble aus, welches seit rund 30 Jahren mit seinem subversiven, um die Ecke gedachten Humor eine Institution ist: das „Theatre du Pain“ setzt sich seit seiner Gründung  mit gesellschaftlichen Normen und Konventionen auseinander. Es entstand ein Stil, der Sprech-, Aktions- und Musiktheater genauso berücksichtigt wie Kabarett- und Comedyelemente. Eine eigenwillige, gelegentlich verstörende künstlerische Aussage ist die Folge.

Dank ihrer Melange aus philosophischen Dadaszenen, sentimentalen Liedern und abgründigem Witz nehmen die Darsteller Mateng Pollkläsener, Hans König und Wolfgang Suchner unser alltägliches, reflexhaftes Funktionieren schrill überzeichnend und doch ernst unter die Lupe.

Im ausgezeichneten Programm „Revoluzzion zum Selbermachen“, mit dem das Trio im vergangenen Februar allerhand staunende Gesichter im Zehntscheuerpublikum hervorrief, lernt man neben dem Steinzeitmenschen Ugoruck Goruk-Goruk und dem multikulturellen Europäer-Hansi allerhand weitere skurrile Typen kennen, und merkt oft erst mit Verzögerung, wie das „Theatre du Pain“ uns mit all seinen vertrackten Späßen gehörig die Leviten liest.

www.ruramusic.com

www.theatredupain.de

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